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Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wegberg

Die Löschgruppe Moorshoven durfte am Sonntag, 28. August ihre beiden neuen Fahrzeuge einweihen. Löschgruppenführer Willi Wirtz bedankte sich bei allen Besuchern und rief in Erinnerung, dass es beim letzten Sommerfest, welches 2019 stattfand, nur ein altes Fahrzeug und einen Anbau im Rohbau gab. Nun ist die Löschgruppe um sechs Mitglieder gewachsen, der Anbau ist fertig, das neue Fahrzeug ist da und die Löschgruppe freut sich über ein zweites Auto. Das Mannschaftstransportfahrzeug ist nicht neu, sondern war zuvor in Merbeck zuhause und sorgt jetzt in Moorshoven dafür, dass endlich alle Feuerwehrleute zum Einsatzort gelangen können.

Bürgermeister Michael Stock übergab nun die Schlüssel mit besten Glückwünschen an Wehrleiter Dietmar Gisbertz. Dieser stelle nochmal heraus, dass es nur alle 20-25 Jahre ein neues Fahrzeug gibt und ging auf die Besonderheiten des rund 380.000 Euro teuren Hilfeleistungslöschfahrzeug ein. Auf diesem Auto sind nämlich sowohl Materialien zur Brandbekämpfung als auch hochmoderne Einsatzmittel zur Technischen Hilfeleistung verlastet. Somit trägt das Fahrzeug einen wichtigen Teil zur Gefahrenabwehr bei. Nachdem Gisbertz die Schlüssel an Willi Wirtz übergeben hatte, segnete Kaplan André Vogelsberg noch beide Fahrzeuge ein.

Sengende Hitze und anhaltende Trockenheit – wir befinden uns mitten in der Waldbrandsaison. Ein Grund mehr, mal einen Überblick zu geben, wie die Feuerwehren Wegberg und Wassenberg sich dagegen wappnen und was jeder tun kann, um Waldbrände zu verhindern.

 

Die Einsätze bei der Feuerwehr werden alle mit speziellen Stichworten kategorisiert und somit ist vorgeplant, welche Einsatzkräfte und welche Einsatzmittel benötigt werden. Für Waldbrände gibt es das Stichwort „Wald“ und der Brand wird durch die Zahlen 1 bis 3 in seiner Größe kategorisiert. Je nach Stichwort sind nun die speziell benötigten Einsatzmittel vorgeplant. Bei der Feuerwehr Wegberg sind die Löschzüge 3 und 4 die Kräfte, die vorrangig bei einem Waldbrand alarmiert werden. Bei den Löschgruppen Wildenrath, Arsbeck, Klinkum und Tüschenbroich sind nämlich besonders viele Schläuche und Pumpen, um das Wasser über lange Strecken zum Feuer zu bringen, sowie spezielles Waldbrandequipment, wie zum Beispiel Löschrucksäcke, verlastet.

 

Zur Erkundung, für Erstmaßnahmen und zur Prävention gibt es die Krad/Quad-Staffel, sowie die Technische Einsatzleitung mit der Drohne, um einen Brand aus der Luft genau lokalisieren zu können. Gerade hier gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den Wassenberger Kameraden, wo die IuK-Einheit das Quad und die Drohne besetzt. Gemeinsam werden im Grenzwald gerade in enger Abstimmung sogenannte Waldbrandstreifen gefahren und auch die Drohnen machen Erkundungsflüge. Auf den Quads sind für Erstmaßnahmen und für kleine Entstehungsbrände Löschrucksäcke und Feuerlöscher verlastet, außerdem Funk und Wegweiser, um die nachrückenden Kräfte im oft unübersichtlichen Waldgebiet einweisen zu können.

 

Doch was ist denn nun zu tun, wenn SIE, lieber Leser, eine Rauchentwicklung oder sogar einen Waldbrand entdecken?

Ganz wichtig – scheuen Sie sich nicht, die Feuerwehr zu rufen. Auch, wenn sich die Rauchentwicklung nicht als Waldbrand herausstellt, entstehen keine Kosten.

Ebenfalls enorm wichtig – bitte bleiben Sie an dem Ort, wo sie den Brand oder die Rauchentwicklung entdeckt haben und weisen Sie die Feuerwehrleute ein.

 

Weiterhin wichtig:

  • Offenes Feuer, grillen oder RAUCHEN sind im Wald verboten!
  • Bitte auch KEINE Zigarettenkippen aus dem Auto oder vom Fahrrad werfen!
  • Keine Glasscherben oder Flaschen liegen lassen!
  • Parken Sie nicht auf trockenem Gras, das Auto kann das Gras entzünden
  • Halten Sie Waldwege und Zufahrten für Rettungskräfte frei und parken nur in erlaubten Flächen!

 

Und was tun, wenn es brennt?

  • Unter Beachtung des eigenen Schutzes kann versucht werden, Entstehungsbrände abzulöschen, auszutreten oder mit Erde abzudecken.
  • Notruf 112 wählen! Jede Sekunde zählt!
  • Möglichst genauen Ort angeben
  • Sollten sie vor dem Feuer die Flucht ergreifen müssen, flüchten Sie entgegen der Windrichtung!

   

   

 

 

Die Löschgruppe Rickelrath hat sich am vergangenen Samstag zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammengefunden. Dabei wurden natürlich auch einige Ehrungen und Beförderungen aus den vergangenen Jahren nachgeholt, die coronabedingt nicht ausgesprochen werden konnten. 

Albert Wendt wurde für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt, während Theo Hülsen sogar 60 Jahre Mitgliedschaft in einer Freiwilligen Feuerwehr vorweisen konnte und dafür ebenfalls geehrt wurde. 

Robin Gillessen und Martin Rickert wurden nach bestandener Grundausbildung zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Florian Horbach, Mike Küppers und Jan Tiskens haben sich in den letzten fünf Jahren aktiv am Einsatz- und Übungsdienst beteiligt und wurden daher alle zu Hauptfeuerwehrmännern befördert.

   

   

 

 

Am heutigen Donnerstagnachmittag kam es in Pfalzdorf bei Goch zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem der Mannschaftstransportwagen unserer Jugendfeuerwehr beteiligt war. Insgesamt wurden zwölf Menschen verletzt. 

Unsere Jugendfeuerwehr war die ganze Woche im Zeltlager am Eyller See in der Nähe von Kerken, wo sie ihre Sommerferien verbrachten. Heute stand ein Ausflug in Kleve auf dem Programm. Auf dem Rückweg zum Zeltlager kam es auf der B9 zu einem schweren Unfall. Laut Polizei kam der Transporter aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und geriet in den Gegenverkehr. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls kippte das MTF auf die Seite. Bei dem Unfall wurden insgesamt zwölf Menschen verletzt, darunter auch die Fahrerin des PKW mit ihren beiden Kindern. Aktuell werden noch drei Betreuer und drei Kinder der Jugendfeuerwehr im Krankenhaus behandelt und müssen zur Beobachtung eine Nacht dort bleiben. 

Aufgrund der großen Anzahl an verletzten Personen wurde an der Unfallstelle eine sogenannte MANV-Lage ausgelöst, nach der eine vorbestimmte Anzahl an Rettungsmitteln zur Unfallstelle gekommen ist. Sogar ein Rettungshubschrauber war zur Stelle, wurde aber glücklicherweise nicht benötigt.

Für unsere Jugendfeuerwehr ging es anschließend zur Feuerwehr Goch, sie wurden dort im Gerätehaus betreut, bekamen Pommes und Nuggets zu essen und wurden anschließend mit Hilfe der Gocher Kameraden nach Wegberg gefahren, wo ihre Eltern und unser PSU-Team (Psychosoziale Unterstützung) auf sie warteten. Vielen Dank an dieser Stelle an die Feuerwehrkameraden aus Goch! Der Mannschaftstransportwagen ist schwer beschädigt und wurde zur Unfallaufnahme sichergestellt. Nachdem Wehrleiter Dietmar Gisbertz von dem Unfall erfahren hatte, machte er sich natürlich sofort auf den Weg zur Unfallstelle und half bei der Betreuung und Organisation.

   

   

 

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